Neue Zionisten und Multikulturelle Gesellschaft in Israel – Vortrag am 14. Mai 2017

Sehr geehrte Damen und Herren – liebe Freunde Israels,

die Deutsch-Israelische Gesellschaft Trier lädt Sie herzlich zu unserer nächsten Veranstaltung ein.


  • Neue Zionisten und Multikulturelle Gesellschaft in Israel

    So, 14. Mai 2017 um 19.00 Uhr | Vortrag, Volkshochschule Trier (Raum 5), Domfreihof 1b, 54290 Trier

    Das multikulturelle Israel ist von Gegensätzen geprägt. Spannungslinien in der jüdischen Mehrheitsgesellschaft verlaufen zwischen Anhängern verschiedener zionistischer Lager, verschiedener Einwanderergruppen und zwischen säkularen und streng gläubigen Juden. Israel befindet sich in einer fortwährenden Auseinandersetzung über den Charakter des Staates.
    Die Nicht-Jüdische Minderheit ist ethnisch und religiös ausdifferenziert und hinsichtlich ihrer Haltung zum Staat Israel gespalten. Unter den israelischen Arabern, die vermeintlich der palästinensischen Sache verbunden sind erhob in den letzten Jahren eine Avantgarde pro-zionistischer Christen und Muslime ihr Wort. Zu ihnen gehört Sarah Zoabi, muslimische Araberin, die sich als israelische Patriotin bezeichnet. Sie wird aus ihrem Leben und über ihre Überzeugungen sprechen.

    Oliver Vrankovic ist deutscher Journalist in Israel, der über Spannungen und Integration in der israelischen Gesellschaft referieren wird.

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7. Israelische Kulturtage Trier – ab 27. Oktober 2016

Sehr geehrte Damen und Herren – liebe Freunde Israels,

die Deutsch-Israelische Gesellschaft Trier feiert die 7. Israelischen Kulturtage Trier unter Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Wolfram Leibe. Wir laden Sie herzlich zu unseren Veranstaltungen ein.


  • Frieden durch Föderalismus, Prof. Dr. Michael Wolffsohn

    Do, 27. Oktober 19 Uhr | Festvortrag, Promotionsaula Bischöfliches Priesterseminar, Jesuitenstr. 13, 54290 Trier

    Michael WolffsohnAnlässlich der festlichen Eröffnung der 7. Israelischen Kulturtage Trier unter Schirmherrschaft von Oberbügermeister Wolfram Leibe schlägt unser Ehrengast, der Historiker Prof. Dr. Michael Wolffsohn Konzepte für den Weltfrieden vor: Mehr Föderalismus wagen. Die Einstaatenlösung für Israel und Palästina. Und mehr Scharia. Bedenkenswerte Vorschläge, wie der Journalist Alan Posener in der WELT schreibt.

    Für die musikalische Begleitung sorgt Philipp Pinchas von Piechowski, Violine.

    Im Anschluss an dieses Programm freuen wir uns auf das Gespräch mit Ihnen bei einem kleinen Imbiss mit Hummus und koscherem Wein aus Israel.
    Wir freuen uns sehr, Sie zu begrüßen und mit Ihnen zu feiern!


  • Pink Pride – Über Homosexualität in Israel, Alex Feuerherdt

    Do, 03. November 18 Uhr | Vortrag VHS, Domfreihof 1b, Raum 5, 54290 Trier

    feuerherdtIm gesamten Nahen Osten gibt es nur ein einziges Land, in dem Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender weitgehend frei von staatlicher Diskriminierung sind und fortgeschrittene Rechte haben – und das ist Israel. Unter anderem werden Homosexuelle und queere Menschen dort durch ein Antidiskriminierungsgesetz geschützt, sie dürfen Kinder adoptieren, und die Armee nimmt Bewerber ohne Ansehen der sexuellen Orientierung an. In anderen Ländern der Region dagegen wird eine von der heterosexuellen Norm abweichende sexuelle Orientierung oftmals von Staats wegen verfolgt, nicht selten droht sogar die Todesstrafe.

    In seinem Vortrag wird Alex Feuerherdt analysieren, wie es zur weitgehenden rechtlichen und politischen Gleichstellung von homosexuellen und queeren Menschen in Israel kam, welche Auseinandersetzungen dafür geführt wurden und wie es um die gesellschaftliche Akzeptanz der Homosexualität bestellt ist. Er wird einen Blick auf die vielfältigen Aktivitäten der israelischen LGBTIQ-Szene in Geschichte und Gegenwart werfen und dabei auch prüfen, mit welchen Widerständen diese Szene konfrontiert war und ist – sowohl vonseiten homophober Kräfte als auch durch jene, die dem jüdischen Staat unterstellen, durch seine progressive Politik gegenüber Homosexuellen lediglich von seinen Verbrechen gegenüber den Palästinensern abzulenken. (»Pinkwashing«).

    Der Referent wird aber auch darlegen, wie die Situation für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender konkret in Israels Nachbarländern aussieht – und inwieweit der jüdische Staat für sie einen Schutzraum darstellt.

    Alex Feuerherdt ist freier Autor und lebt in Köln. Er schreibt regelmäßig für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften zu den Themen Antisemitismus und Nahost, unter anderem für die Jüdische Allgemeine, Konkret, den Tagesspiegel und die Jungle World. Zudem ist er der Betreiber des Blogs Lizas Welt.


  • Die israelische Demokratie und der Nahostkonflikt, Jörg Rensmann und Michael Spaney

    So, 06. November 11 Uhr – 19:30 Uhr | Tagesseminar, Teilnahme nach Anmeldung möglich

    Verbindliche Anmeldung bis zum 3. November an: dig.trier@gmail.com
    Der Veranstaltungsort in der Trierer Innenstadt wird den angemeldeten Teilnehmern mitgeteilt.

    Bislang gibt es kaum Bildungsangebote, die sich schwerpunktmäßig mit dem Antisemitismus beschäftigen, der sich am Staat Israel entzündet. Das Mideast Freedom Forum Berlin bietet interessierten Menschen und besonders Multiplikator/innen aus Bildungseinrichtungen, Verbänden, Gewerkschaften, Parteien und Religionsgemeinschaften an, im Rahmen dieses Tagesseminars israelfeindliche und antisemitische Vorurteile und Ressentiments faktenbasiert anzugehen.

    Der Fokus dieses vom Mideast Freedom Forum Berlin entwickelten und betreuten Seminars liegt darauf, Israel als demokratischen Staat vorzustellen und die Geschichte des Zionismus näher kennenzulernen. In diesem Kontext wird auf den Konflikt mit der palästinensischen Führung und den arabischen Staaten eingegangen und dessen wichtigste Stationen (Unabhängigkeitskrieg, Sechstagekrieg, Friedensschluss mit Ägypten, Osloer Friedensprozess etc.) beleuchtet. Ziel des Seminars ist es, eine politische Analyse auf Faktenbasis zu erarbeiten, um die gängigen medialen und politischen Urteile zu Israel und zum Nahostkonflikt zu reflektieren.

    Seminarleitung: Jörg Rensmann und Michael Spaney

    Seminarplan
    11.00h Vorstellung und Organisatorisches
    11.30h Die israelische Demokratie in der Praxis: Gewaltenteilung, Grundrechte und besondere
    Herausforderungen
    12.45h – Pause –
    13.00h Israel und Palästina – Zur wechselvollen Geschichte des Nahen Ostens bis zur Gründung des jüdischen Staates
    14.00h – Mittagspause –
    15.00h 1948 und die Folgen – Die Gründung Israels als jüdischer Nationalstaat
    16.15h – Kaffeepause –
    16.40h Vom Sechstagekrieg bis heute – Versuche einer Zweistaatenlösung zwischen Israelis und Palästinensern
    18.00h – Kaffeepause –
    18.30h Ergebnissicherung, Abschlussdiskussion
    19.30h – Ende –

    Die Teilnahme ist kostenlos.
    Verpflegungspauschale (Mittagessen und Getränke)
    ermäßigt € 7,50‚ für Berufstätige € 10


  • Musik aus Israel, Alex Jacobowitz

    Sa, 12. November 19 Uhr | Konzert Kurfürstliches Palais, Willy-Brandt-Platz 3, 54290 Trier

    Alex Jacobowitz, einer der weltbesten Marimbaphon-Spieler, wird nun auch in Trier zu hören sein! In dem für sein Konzert bei den 7. Israelischen Kulturtagen Trier erstellten Programm weiht er sein Publikum mit außergewöhnlichen Interpretationen der Klassiker israelischer Musik in die Geheimnisse seines Instruments ein.
    Außerdem geht er näher auf die israelische und traditionelle jüdische Musik ein und erklärt, wie und wo die unterschiedlichen Kulturen sich treffen.

    Alex Jacobowitz, geboren in New York, studierte Xylophon und war Mitglied des Jerusalem Symphony Orchestra. Er ließ sein Leben als Orchestermusiker jedoch hinter sich und ist seither auf der ganzen Welt als Solist tätig. Um seine Botschaft von Menschlichkeit, Verständigung, Toleranz und die Schönheit der Musik mit so vielen Menschen wie möglich zu teilen, hat er sich für den unmittelbaren Kontakt zu seinem Publikum entschieden: jeden Sommer reist er mit seinem Instrument durch die Großstädte Europas. Dort begeistert er täglich Tausende von Zuhörern. Radioportraits und zahlreiche Auftritte im europäischen Fernsehen markieren seinen unermüdlichen Einsatz für diese Form der musikalischen Völkerverständigung.

    Die DIG Trier lädt herzlich ein zu diesem fantastischen Freikonzert!


  • Hummus!, Oren Rosenfeld, Israel 2015

    Mo, 14. November 19 Uhr | Dokumentarfilm VHS, Domfreihof 1b, Raum 5, 54290 Trier
    Hummus – die köstliche, nahrhafte Superspeise erobert die Welt und hat die Macht, Juden, Christen und Muslime zusammenzubringen … im Nahen Osten und überall.


    Hummus – das arabische Wort für „Kichererbsen“ (seinem Hauptbestandteil) – wird von allen beansprucht und gehört niemandem.

    Im Film Hummus! treffen wir auf drei Hauptfiguren – eine hart arbeitende muslimische Frau, einen immer lächelnden Juden und einen jungen christlichen Araber auf der rastlosen Suche nach einem Sinn.

    Doch trotz ihrer historischen und kulturellen Unterschiede haben sie alle eins gemeinsam … eine leidenschaftliche Liebe zu Hummus!

    Wir begleiten auch Olivier, einen französischen Benediktiner- Mönch, auf der Suche nach dem ultimativen, leckersten Hummus und Aluf Abir, einen Hip-Hop-Musiker und Kampfsportler mit schwarzem Gürtel, der einige ziemlich verrückte Ansichten über die geopolitischen Macht der Kichererbsen hat.

    Hummus! Der Film beleuchtet auch den erbitterten Kampf zwischen Israelis und Libanesen um den Weltrekord für die größte zubereitete Hummusportion – derzeit gehalten von einem libanesischen Hummus Hersteller mit 10.451 kg!

    Aber mehr noch als über Wettstreit, Argumente für den besten Hummus und sogar noch mehr als über das religiös und politische Trennende erzählt der Film Hummus! über die persönlichen Geschichten der vielfarbigen Männer und Frauen, die einfach ihr Leben führen und ihren Hummus lieben.


  • 90 Minuten – Bei Abpfiff Frieden, Eyal Halfon, Israel / Deutschland 2015

    Mi, 16. November 19 Uhr | Spielfilm VHS, Domfreihof 1b, Raum 5, 54290 Trier


    Die ganze Welt blickt gespannt auf die Vorbereitungen zum wichtigsten Fußballspiel der Geschichte:

    Israel – Palästina.

    100 Jahre Kriege, Blutvergiessen und Leid. 100 Jahre Friedenspläne, 100 Jahre Scheitern. Der Sport soll nun richten, was die Politik nicht geschafft hat: Ein Fußballspiel soll den Nahost-Konflikt beenden. Der Gewinner darf bleiben, der Verlierer muss das Land verlassen. Und nachher kein Gemotze!

    Detlev Buck als deutscher Trainer der Israelis, sowie Moshe Ivgy und Norman Issa als besessene Sportfunktionäre liefern sich ein grandioses Schauspiel vor historischer Kulisse.

    Originaltitel: 90 minutes war • Regie: Eyal Halfon • Darsteller: Detlev Buck, Moshe Ivgy, Norman Issa u.a. • Produktion: Norma Productions / GRINGO films GmbH • Genre: Komödie/Mockumentary • Dauer: 85 min


  • Koscherer Weinbau in Israel und Deutschland, Timna Shetrit, Maximilian von Kunow und Nik Weis

    Di, 22. November | 19 Uhr | Seminar, Teilnahme nach Anmeldung möglich

    Verbindliche Anmeldung an: dig.trier@gmail.com
    Der Veranstaltungsort wird den angemeldeten Teilnehmern mitgeteilt.

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Israelstand beim 21. Internationalen Fest des Beirats für Migration und Integration der Stadt Trier

Die Deutsch-Israelische Gesellschaft Trier lädt Sie herzlich ein zum Israelstand beim 21. Internationalen Fest des Beirats für Migration und Integration der Stadt Trier am Sonntag, dem 5. Juni 2016 ab 11:00 Uhr auf dem Domfreihof, 54290 Trier.

Der Stand der DIG auf dem letztjährigen Internationalen Fest.

Der Stand der DIG auf dem letztjährigen Internationalen Fest.

Wie in den vergangenen Jahren beteiligt sich neben vielen anderen Nationen und Kulturvereinen die Deutsch-Israelische Gesellschaft Trier an diesem multikulturellen Fest und bietet typische israelische Spezialitäten an.

Wir werden uns sehr freuen, Sie an unserem Stand mit unseren beliebten Erfrischungen Saft aus unter israelischer Sonne gereiften Früchten, koscherem israelischem Wein und mit Hummus zu begrüßen.

Für Unterhaltung sorgt das vielfältige Programm mit Darbietungen von Menschen aus verschiedenen Kulturen.

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